Pflege einer Lederausstattung

Autobesitzer die eine Lederausstattung im Fahrzeug haben, müssen diese natürlich auch regelmäßig pflegen und bei Bedarf auch reinigen. Würde man darauf verzichten, kommt es sehr schnell zu unschönen Verschmutzungen und Schäden. Doch neben den Verschmutzungen gibt es noch eine weitaus größere Gefahr:

Bei nicht gepflegtem Leder bekommt das Material Risse. Und auch unschöne Kratzer können die Folge von nicht oder schlecht gepflegtem Leder sein. Bei der Lederpflege im Auto muss man unterscheiden zwischen

  • Neuwagen
  • Gebrauchtwagen

Eine neue Lederausstattung benötigt zum Beispiel noch keine rückfettende Lederpflege. Hier sollte man lieber zu einer Lederversiegelung greifen. Stark beanspruchte Teile der Lederausstattung sind natürlich öfter zu versiegeln als selten “benutzte” Komponenten. Ein typisches Beispiel hierfür wäre der Fahrersitz. Dieser wird natürlich bei jeder Fahrt beansprucht. Im Gegensatz dazu die Rücksitzbank. In der Regel wird diese sehr viel weniger häufig beansprucht.

Anders sieht es aus, wenn das Leder ca. 3 Jahre oder älter ist. Ab diesem Alter sollte man darauf achten, ein Pflegeprodukt zu verwenden, welches eine rückfettende Wirkung hat. Dadurch bleibt das Leder geschmeidig und wird zusätzlich imprägniert. Im Handel sind verschiedene Auto Lederpflege – Produkte wie z.B. Lederpflegelotionen, Lederfett oder auch Wachs erhältlich. Jedes dieser Produkte wird etwas anders verarbeitet. Daher sollte man sich vorab kurz informieren, ob man ggf. noch ein spezielles Zubehör (Schwamm, Mikrofasteruch, Bürste, etc.) benötigt oder ob dies ggf. sogar schon im Lieferumfang enthalten ist.Was tun wenn es zu Beschädigungen im Leder gekommen ist?

Natürlich kann es trotz aller Vorsicht und aller Pflegemaßnahmen passieren, dass es irgendwann mal zu einer Beschädigung im Ledersitz kommt. Oder man kauft einen Gebrauchtwagen bei dem als Beispiel ein Riss im Ledersitz ist. So etwas ist natürlich sehr ärgerlich. Doch auch hierfür gibt es Lösungen.

Als erste Variante, kommt einem da natürlich sofort der Sattler in den Sinn. Dieser kann im schlimmsten Fall den Ledersitz neu beziehen. Doch damit sind natürlich relativ hohe Kosten verbunden und man wird auch von der Optik ggf. ein Ergebnis bekommen, welches etwas von dem Rest der Lederausstattung abweicht.

Eine andere Variante wäre ein Lederreparatur Set. Damit kann man selbst versuchen die Beschädigung zu reparieren. Natürlich sind die eigenen Möglichkeiten mit so einem Set begrenzt, doch kleinere Risse oder andere Beschädigungen an wenig beanspruchten Stellen lassen sich dadurch durchaus kostengünstig beheben. Den Reparatur Sets liegt in der Regel eine sehr gut beschriebene und bebilderte Anleitung bei. Somit steht den eigenen Reparaturversuchen nichts im Weg.

Worauf muss man bei der Lederpflege noch achten?

Jedes Leder und auch jedes Lederpflegeprodukt ist anders

Daher ist es wichtig, dass man das Pflege- / Reinigungsprodukt vor der großflächigen Verwendung an einer kleinen und weniger sichtbaren Stelle ausprobiert. Anschließend muss man prüfen ob z.B. Farbveränderungen an dieser Stelle auftreten. In der Regel ist dies nicht der Fall, dennoch sollte man auf Nummer sicher gehen. Auch bei perforiertem Leder gibt es etwas zu beachten: Bei diesem Leder ist darauf zu achten, dass man nicht zu nass reinigt. Nach der Reinigung bzw. der Pflege muss man auch für ausreichend Lüftung sorgen. Also die Türen oder Fenster noch etwas geöffnet lassen, damit die Sitze wieder komplett austrocknen können.

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