Tipps zum KFZ: Kindersitze für’s Kind

Wer sich schon einmal mit dem Kauf eines neuen Kindersitzes beschäftigt hat wird sehr schnell festgestellt haben, dass im Internet viele verschiedene Modelle angeboten werden. Untermalt werden diese Modelle unter anderem mit Begriffen wie

  • Reboarder
  • ISOFIX-Sitz oder
  • Babyschale

Doch was heißen und meinen diese Begriffe genau? Und worauf muss ich grundsätzlich achten, wenn ich mir über das Internet oder einen Fachhandel einen neuen Autokindersitz kaufen möchte?

Der folgende Artikel gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Begriffsdefinitionen und erklärt dir außerdem, worauf es beim Kauf zu achten gibt.

Was versteht man unter einer Babyschale?

Grundsätzlich versteht man unter einer Babyschale einen besonderen Kindersitz. Vor allem für Säuglinge und kleine Kinder, die ein Körpergewicht von bis zu 13 kg nicht überschritten haben eignet sich eine so genannte Babyschale. Meistens wird auf der Babyschale auch eine Körpergewichtsklasse vermerkt (d.h., für welches Gewicht die Babyschale geeignet ist). Die meisten Babyschalen haben eine Körpergewichtsklasse 0+ was bedeutet, dass die Babyschale für ein Gewicht von bis zu 13 kg ausgelegt ist.

Bezüglich der Anbringung im Auto ist wichtig, dass die Babyschale wenn möglich entgegen der Fahrtrichtung und auf dem Beifahrersitz angebracht wird. Beachte aber hierbei, dass in diesem Fall der Beifahrerairbag unbedingt ausgeschaltet werden muss. Ansonsten drohen dem Kind bei einem Unfall und Auslösen des Airbags schwere Verletzungen.

Was versteht man unter Reboarder?

Unter Reboardern versteht man allgemein alle Kindersitze, die entgegen der Fahrtrichtung auf dem Sitz angebracht werden. Darunter fallen sowohl wie oben bereits angesprochen die Babyschalen als auch normale Kindersitze.

Einen großen Vorteil der Reboarder auszeichnet ist unter anderem, dass im Falle eines Frontalcrash die Belastungen auf den Hals und den Kopf für das Kind nicht so hoch ausfallen wie bei einem normalen Kindersitz, der vorwärtsgerichtet im Auto angebracht wird.

Da vor allem bei Säuglingen die Nackenmuskulatur und Halsmuskulatur noch nicht ausreichend entwickelt ist, empfiehlt sich gerade in diesem Alter die Anwendung eines Reboarders. Denn besonders in jungen Jahren kann das Kind durch leichte Belastungen ernsthaft verletzt oder gefährdet werden.

Was versteht man unter dem Begriff Isofix?

Kommen wir noch zum Begriff Isofix: Darunter versteht man ein spezielles System für die Anbringung eines Kindersitzes im Auto.

Der große Vorteil bei Isofix ist, dass die Anbringung im Auto besonders leicht funktioniert und du nur sehr wenige Fehler bei der Anbringung des Sitzes im Auto machen kannst. Denn bei einer normalen Gurtanbringung des Kindersitzes können dir weitaus mehr Fehler beim Einbau passieren. Somit ist der Einbau über Isofix sehr sicher, wenn du dich an die Gebrauchsanleitung hältst. Schauen wir uns noch kurz an wie Isofix genau funktioniert:

Du hast in deinem Auto spezielle Isofix-Halteösen, die den Kindersitz während der gesamten Autofahrt sichern. Diese speziellen Halteösen findest du zwischen der Sitzfläche des Autositzes und der Rückenlehne. Mit speziellen Rastarmen, die am Kindersitz angebracht sind, kannst du den Kindersitz nun über diese Isofix-Halteösen und den Rastarmen am Sitz in deinem Auto einbauen.

Wissenswertes zum Kindersitzkauf

Wo wir uns oben die Babyschalen näher angesehen haben, haben wir zum ersten Mal von den so genannten Körpergewichtsklassen gesprochen. Entscheidend für den richtigen Kindersitz ist nicht die Größe deines Kinds, sondern immer das Gewicht. Natürlich solltest du bei der Wahl deines Kindersitzes immer auch die Größe deines Kindes berücksichtigen. Jedoch ist es wichtiger, dass der Sitz auch für das jeweilige Gewicht zugelassen ist.

Das kannst du ganz einfach mit den Körpergewichtsklassen herausfinden. Diese Körpergewichtsklassen geben dir einen Richtwert, bis wie viel Kilogramm der Kindersitz maximal geeignet ist. Sie lauten wie folgt:

  • Gewichtsklasse 0+: bis zu 13 kg
  • Gewichtsklasse I:    9 bis 18 kg
  • Gewichtsklasse II:  15 bis 25 kg
  • Gewichtsklasse III: 22 bis 36 kg

Wichtig: Der Kindersitz muss immer zu dem aktuellen Gewicht des Kindes passen. Wenn dein Kind im Laufe der Zeit zu nimmt und das Gewicht über die Körpergewichtsklasse hinausgeht, musst du einen dafür passenden Kindersitz verwenden.

Die Einbauprobe für deinen neuen Kindersitz

Vor der ersten Benutzung des Sitzes empfehlen wir dir, immer eine Einbauprobe mit deinem Kind zusammen zu machen. Dabei gehst du folgendermaßen vor: Du baust den Sitz in dein Auto ein, setzt dein Kind in den Sitz und schnallst es an.

Dabei kann folgendes überprüft werden:

  • Wie fühlt sich dein Kind im Sitz?
  • Sind die Gurte passend für dein Kind oder zu eng/zu weit?

Falls der Kindersitz in diesen Punkten nicht deiner Zufriedenheit entspricht, kannst du natürlich auch andere Modelle testen.

Auf namhafte Hersteller vertrauen

Wenn du über das Internet nach Kindersitzen suchst, wirst du sehr schnell auf Sitze stoßen, die dort sehr billig angeboten werden.

Wir empfehlen dir aber, bei Kindersitzen immer auf namhafte Hersteller zurückzugreifen.

Dafür musst du zwar etwas mehr Geld investieren, jedoch hast du im Falle eines Unfalls den nötigen Schutz für dein Kind. Außerdem erfüllen die „Billigkindersitze“ oft nicht die Anforderung der Schadstoffprüfung des Materials.

Wir empfehlen dir auch, dass du dich beim ADAC über die Ergebnisse aus den letzten Crashtests informierst. Dort findest du auch Ergebnisse zu den einzelnen Kindersitzmodellen und erfährst, wie diese in den letzten Crash-Test abgeschnitten haben.

Motorkühlung im Stau

Jahr für Jahr tummeln sich unzählige Autos auf deutschen Autobahnen. Da die Menge der Verkehrsteilnehmer ständig wächst und der Ausbau der Autobahnen auf mehrere Fahrstreifen oft lange dauert, entsteht Stau. Besonders in den Sommerferien ist es keine Seltenheit wenn für eine einfache Strecke wie zwischen Stuttgart und München gleich mal die doppelte Fahrzeit eingeplant werden muss. Gut zu erkennen ist diese Problematik anhand von diesem Staumelder. Dort kann nämlich der aktuelle Verkehr präzise beobachtet werden. Sind die Straßen auf der Karte des Staumelders rot, so herrscht dort ein massives Verkehrsaufkommen. Meist endet dies dann im Stau.

Der auftretende Stau ist dann nicht nur für alle beteiligen Autofahrer ärgerlich, sondern schadet auch dem Auto. Denn durch den ständigen Stop-And-Go Verkehr auf deutschen Autobahnen laufen die Motoren im Sommer sehr schnell heiß. Zwar besitzen alle Autos einen separaten Lüfter, welcher sich direkt vor dem Motorkühler befindet und bei einer zu hohen Temperatur einschaltet, dieser kann aber auf Dauer dennoch nicht immer für ausreichend Kühlung an heißen Sommertagen sorgen.

3 Schritte zur Vermeidung der Motorüberhitzung

Die einfachste Möglichkeit seinem Motor solche Strapazen zu ersparen ist die Umfahrung des Staus. Es sollten gerade in der Ferienzeit vor jeder größeren Strecke sämtliche Staumeldung auf dieser Route analysiert werden. Dies kann zum Beispiel mit Hilfe von dem oben genannten Staumelder erfolgen. Auf dieser Webseite bekommen Sie einen Überblick von sämtlichen Verkehrsproblemen in ganz Deutschland. Dank der übersichtlichen Karte können Sie innerhalb weniger Sekunden sehen, ob und wie Sie die vom Stau befallenen Streckenabschnitte am besten umfahren.

Sollten Sie dennoch in einen Stau geraten obwohl Sie sich über die aktuelle Verkehrsinfo schlau gemacht haben, so können Sie entweder bei der nächsten Ausfahrt abfahren oder Sie beachten folgende drei Punkte um den Hitzetod Ihres Motors zu vermeiden:

  • Stellen Sie die Heizung auf die höchste Temperatur und drehen Sie diese dann voll auf. Die Motorhitze wird dann direkt in den Heizungskreislauf abgegeben. Eine Temperatursenkung vom Motor ist die Folge. Auch wenn es für die Fahrinsassen nicht immer angenehm ist.
  • Öffnen Sie alle Fenster, damit die Wärme im Inneren des Autos schnell nach Außen abzieht.
  • Vermeiden Sie schnelles und unüberlegtes Anfahren. Dadurch wird der Motor nur zusätzlich belastet, was einen Temperaturanstieg zur Folge hat.

Um auf Nummer sichern zu gehen sollte Sie zudem vor längeren Autofahrten die Kühlerflüssigkeit überprüfen. Aber Achtung! Sie dürfen den Ausgleichsbehälter des Kühlers bei heißem Motor auf keinen Fall öffnen! Sonst schießt das kochende Wasser mit einem hohen Druck heraus und schwere Verbrennungen sind die Folge.

Don’t drink and drive

So wie jedes Jahr gibt es auch diesen Sommer wieder einige Festivals, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und vieles mehr. Und genauso wie jedes Jahr lernen die meisten Autofahrer nicht aus ihren Fehlern. So kommt es auch heuer zu sehr vielen Fällen an Alkohol am Steuer.

Dieses Vergehen ist kein Kavaliersdelikt und es drohen einem hohen Strafen bis hin zum Führerscheinentzug. Doch die wahren Verlierer sind diejenigen, die nur Opfer eines Betrunkenen am Steuer geworden sind. Denn wer nur sich selbst verletzt, ist selber Schuld. Sobald eine andere Person zu Schaden kommt, sieht die ganze Sache nun wieder anders aus.

Solltest du etwas getrunken haben, dir aber unsicher sein, ob du schon die magische Grenze überschritten hast, gibt es eine angenehme Möglichkeit den Pegel nachzumessen. Über diverse Online-Shops werden Alkoholtester auch für den privaten Gebrauch angeboten. Diese sind teilweise sehr günstig zu haben, wenn man weiß, wo und welchen Tester man kaufen soll. Hier findest du einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Alkoholtester kaufen.

Und dieser kann sich bereits nach der ersten Polizeikontrolle rechnen! Und der Bußgeldkatalog wird jährlich angepasst und neue Rekordsummen verlangt. Zusätzlich werden die Kontrollen und Strafen jährlich weiter verschärft. Was wir vom Hondaclub Wilder Süden natürlich toll finden.

Ganz nach dem Motto: „Don’t drink and drive!